Zuckersteuer, Nutri Score, Marketing-Verbot: Was bringen Steuerungselemente im Ernährungssystem?

Datum/Zeit
23.11.2021
18:00 - 19:30


Fortsetzung der Online-Veranstaltungsreihe „Ernährung und Demokratie“ von INKOTA, AgrarKoordination und FIAN

Zu viel Zucker, Fett oder Salz – nicht selten verstecken sich in als gesund angepriesenen Lebensmitteln hohe Anteile ungesunder Inhaltsstoffe. Verpflichtungen zur Lebensmittelkennzeichnungen sollen Konsument*innen ermöglichen, direkt einordnen zu können, wie gesund oder ungesund ein Produkt ist und damit den Konsum ungesunder Produkte verringern. Die Regierungen Chiles und Mexikos haben bereits vor einigen Jahren gesetzliche Regelungen eingeführt. So warnt in Chile eine verpflichtende Kennzeichnung vor Produkten mit hohem Fett-, Zucker- oder Salzgehalt. Um gesundheitlichen Problemen wie Übergewicht und Diabetes zu begegnen, führte Mexiko vor einigen Jahren eine Zuckersteuer ein. In Deutschland steht die Regulierung noch am Anfang. Im vergangenen Jahr wurde der Nutri-Score eingeführt – allerdings als freiwillige Kennzeichnung, deren Effekt für Kontroversen sorgt.

An diesem Abend zu Gast:
CAROLIN KRIEGER (Verbaucherzentrale Bundesverband vzbv)
DINAH STRATENWERTH (FoodJustice)
MARISA MACARI (El Poder del Consumidor, Mexiko)
DR. MARTIN LIEHR (Referat 215: Lebensmittelinformation, Lebensmittelkennzeichnung – BMEL)

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