Ernährungsrat Dresden ist offizieller Co-Partner bei erster „Bio-Regio-Modellregion“ Sachsens

Die Idee, in Modellregionen die Produktion von ökologischen Lebensmitteln zu erhöhen und regionale Betriebe zu stärken, wird bereits in einigen Bundesländern erfolgreich umgesetzt. Nun fiel auch in Sachsen der Startschuss für die ersten „Bio-Regio-Modellregionen“ und wir sind mit dabei!
Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) wählte nach einem sachsenweiten Aufruf insgesamt drei förderfähige Konzepte aus, die nun ihre Arbeit aufnehmen dürfen. Das Ministerium schreibt: “Während einer Projektlaufzeit von drei Jahren entwickelt das Regionalmanagement der Bio-Regio-Modellregionen praxistaugliche Projektideen, um die steigende Nachfrage nach regional und bio-regional erzeugten Lebensmitteln zu decken. Verbraucherinnen und Verbrauchern werden zu regionalen Kreisläufen und ökologisch erzeugten Lebensmittel informiert. Fruchtbare Stadt-Landbeziehungen, die wechselseitige Wertschätzung von Land und Stadt sowie und die Verankerung einer regionalen Esskultur wirken identitätsstiftend in den Bio-Regio-Modellregionen.“ 

Besonders die Stärkung der Stadt-Landbeziehung steht im Fokus des Konzeptes unserer Modellregion „Stadt-Land-Brücke 4.0- Lausitz goes Dresden“. Zusammen mit unserem Partner Stiftung Kraftwerk Hirschfelde in Zittau möchten wir im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke zwischen Betrieben im ländlichen Raum und Konsument:innen in der Stadt schlagen. Für die Koordination und Betreuung eines Produzent:innen -Netzwerks in der Lausitz auf der einen Seite und eines Konsument:innen-Netzwerks in Dresden auf der anderen, wurden jeweils zwei Personalstellen geschaffen. Die Dresdner Zweigstelle wird dabei beim Ernährungsrat angesiedelt sein und eng mit Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen zusammen arbeiten. Unterstützt werden wir bereits von unseren Projektpartnern VG Verbrauchergemeinschaft e.V., Konsum Dresden eG, Vorwerk Podemus, Landesverband nachhaltiges Sachsen e.V. und Nahhaft e.V. . Gemeinsam werden wir in den nächsten drei Jahren neue, niedrigschwellige Wege der Direktvermarktung entwickeln, die auch kleinen und mittelgroßen Betrieben in strukturschwachen Gebieten eine Perspektive geben. Wir freuen uns, ein Teil dieses Pilotprojektes für regionale Wertschöpfung und eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu sein.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne die beiden Projektkoordinatorinnen:

Regionalmanagement Dresden: Nadine Scharf   email hidden; JavaScript is required 

Regionalmanagement Lausitz: Anja Nixdorf-Munkwitz   email hidden; JavaScript is required